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Hyposensibilisierung / spezifische Immuntherapie zur ursächlichen Behandlung von Allergien in Baden

Die spezifische Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt, ist die einzige ursächliche Behandlung bestimmter Allergien. Ziel ist es, das Immunsystem schrittweise an das auslösende Allergen zu gewöhnen und die allergische Reaktion langfristig zu reduzieren. In der Neoderma Praxis in Baden klären wir allergische Beschwerden gezielt ab und beraten Sie individuell, ob eine Hyposensibilisierung für Sie geeignet ist.
20 Jahre gemeinsame Erfahrung
Kurzer Überblick
Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem überempfindlich auf eigentlich harmlose Stoffe wie Pollen, Hausstaubmilben oder Insektengifte. Die Hyposensibilisierung setzt genau an dieser Ursache an: Dem Körper werden über einen längeren Zeitraum kontrollierte Mengen des Allergens verabreicht, damit sich das Immunsystem schrittweise daran gewöhnen kann.
Dadurch können allergische Beschwerden langfristig reduziert und der Bedarf an Medikamenten verringert werden. Die Behandlung eignet sich besonders für Patientinnen und Patienten, deren Allergie die Lebensqualität deutlich beeinträchtigt oder trotz Medikamenten nicht ausreichend kontrolliert ist.
Typische Behandlungsziele mit Hyposensibilisierung können sein:
Langfristige Reduktion allergischer Beschwerden
Weniger Bedarf an Allergiemedikamenten
Bessere Kontrolle von Heuschnupfen oder Hausstaubmilbenallergie
Verbesserung der Lebensqualität
Behandlung der Ursache statt nur der Symptome
Reduktion des Risikos für allergisches Asthma bei geeigneter Indikation
Anwendungsbereiche der Hyposensibilisierung
Die spezifische Immuntherapie eignet sich nicht für jede Allergie, kann aber bei bestimmten Allergieformen sehr sinnvoll sein. Voraussetzung ist eine gesicherte Diagnose und ein klar nachgewiesener Zusammenhang zwischen Allergen und Beschwerden.

Häufige Anwendungsbereiche sind:
  • Pollenallergie / Heuschnupfen
  • Gräserpollenallergie
  • Baumpollenallergie
  • Hausstaubmilbenallergie
  • Insektengiftallergie
  • Ausgewählte weitere Soforttyp-Allergien nach individueller Abklärung

Typische Beschwerden, bei denen eine Hyposensibilisierung infrage kommen kann:
  • Laufende oder verstopfte Nase
  • Häufiges Niesen
  • Juckende, brennende oder tränende Augen
  • Saisonale Beschwerden während der Pollenflugzeit
  • Ganzjährige Beschwerden bei Hausstaubmilbenallergie
  • Deutliche Einschränkung im Alltag oder Schlaf
  • Hoher Bedarf an Antihistaminika oder Nasensprays
  • Allergische Beschwerden trotz symptomatischer Therapie

Ob eine Hyposensibilisierung sinnvoll ist, hängt von Allergietyp, Testergebnissen, Beschwerdebild und persönlicher Situation ab.
Wirkung und Vorteile der Behandlung
Die Hyposensibilisierung wirkt, indem das Immunsystem wiederholt mit kleinen, kontrollierten Mengen des Allergens konfrontiert wird. Die Dosis wird je nach Therapieform schrittweise angepasst, sodass die allergische Überreaktion langfristig abgeschwächt werden kann.

Mögliche Vorteile der Hyposensibilisierung sind:
  • Ursächliche Behandlung der Allergie
  • Reduktion von Niesen, Schnupfen und Augenbeschwerden
  • Weniger Bedarf an Medikamenten
  • Langfristige Verbesserung der Beschwerden
  • Verbesserung von Schlaf, Alltag und Leistungsfähigkeit
  • Mögliche Reduktion des Risikos für allergisches Asthma
  • Mögliche Verringerung neuer Sensibilisierungen
  • Nachhaltige Therapie über die reine Symptombehandlung hinaus

Die Wirkung entwickelt sich nicht sofort, sondern schrittweise. Eine spezifische Immuntherapie dauert in der Regel etwa 3 Jahre, um einen langfristigen Effekt zu erzielen. Geduld und regelmässige Anwendung sind entscheidend für den Behandlungserfolg.
Beratung und Behandlungsplanung in der Neoderma Praxis Baden
Vor Beginn einer Hyposensibilisierung ist eine genaue allergologische Abklärung notwendig. In der Neoderma Praxis Baden prüfen wir, welche Allergene für Ihre Beschwerden verantwortlich sind und ob eine spezifische Immuntherapie medizinisch sinnvoll ist.

In der Beratung besprechen wir unter anderem:
  • Welche Beschwerden auftreten und wann sie beginnen
  • Ob die Symptome saisonal oder ganzjährig bestehen
  • Welche Allergien bereits bekannt sind
  • Welche Medikamente bisher geholfen haben
  • Wie stark die Lebensqualität eingeschränkt ist
  • Ob eine Hyposensibilisierung geeignet ist
  • Welche Therapieform infrage kommt
  • Dauer, Ablauf, Nutzen und mögliche Nebenwirkungen

Zur Diagnostik können verschiedene Allergietests eingesetzt werden.

Mögliche Untersuchungen sind:
  • Prick-Test: Hauttest zum Nachweis von Soforttyp-Allergien, zum Beispiel gegen Pollen, Hausstaubmilben oder Tierhaare
  • Spezifische IgE-Blutdiagnostik: früher häufig RAST-Test genannt, zur Bestimmung allergischer Antikörper im Blut
  • Epikutantest: Pflastertest zum Nachweis von Kontaktallergien, zum Beispiel gegen Duftstoffe, Metalle oder Konservierungsmittel
  • Klinische Beurteilung: Abgleich von Testergebnissen mit den tatsächlichen Beschwerden

Wichtig ist: Ein positiver Test allein bedeutet nicht automatisch, dass eine Hyposensibilisierung sinnvoll ist. Entscheidend ist, ob das getestete Allergen tatsächlich zu Ihren Beschwerden passt.
Ablauf und Behandlungsmöglichkeiten mit Hyposensibilisierung
Bei der Hyposensibilisierung werden dem Körper regelmässig kleine Mengen des Allergens verabreicht. Je nach Allergie, Präparat und persönlicher Situation gibt es unterschiedliche Therapieformen.

Mögliche Formen sind:
  • Subkutane Immuntherapie: Spritzentherapie unter die Haut
  • Sublinguale Immuntherapie: Tabletten- oder Tropfentherapie über die Mundschleimhaut
  • Individuelle Therapieplanung: abhängig von Allergen, Beschwerden und Verträglichkeit

Bei der Spritzentherapie erfolgen die Injektionen in festen Abständen in der Praxis. Anschliessend ist in der Regel eine kurze Überwachungszeit notwendig, um mögliche Reaktionen sicher zu erkennen.
Bei der Tabletten- oder Tropfentherapie wird das Allergen über die Mundschleimhaut aufgenommen. Je nach Präparat kann ein Teil der Behandlung zu Hause erfolgen, nachdem die erste Anwendung ärztlich begleitet wurde.

Der Ablauf umfasst in der Regel:
  • Allergologische Diagnostik und Indikationsstellung
  • Auswahl des passenden Allergenpräparats
  • Besprechung von Therapieform und Dauer
  • Beginn mit kontrollierter Dosis
  • Regelmässige Anwendung über längeren Zeitraum
  • Verlaufskontrollen und Anpassung bei Bedarf
  • Begleitende symptomatische Behandlung, falls notwendig

Eine SVIT dauert meistens etwa 3 Jahre. Ziel ist nicht nur eine kurzfristige Linderung, sondern eine langfristige Veränderung der allergischen Reaktionsbereitschaft.
Wann ist eine Beratung sinnvoll?
Eine Beratung ist sinnvoll, wenn allergische Beschwerden regelmässig auftreten, die Lebensqualität einschränken oder trotz Medikamenten nicht ausreichend kontrolliert sind. Besonders bei Pollen- oder Hausstaubmilbenallergien kann eine Hyposensibilisierung eine wichtige Behandlungsoption sein.

Eine Beratung kann sinnvoll sein bei:
  • Heuschnupfen mit starker saisonaler Belastung
  • Hausstaubmilbenallergie mit ganzjährigen Beschwerden
  • Juckenden, tränenden oder brennenden Augen
  • Wiederkehrendem Niesen oder verstopfter Nase
  • Häufigem Bedarf an Antihistaminika oder Nasenspray
  • Allergischen Beschwerden trotz Medikamenten
  • Wunsch nach ursächlicher Behandlung der Allergie
  • Verdacht auf Insektengiftallergie
  • Sorge vor Entwicklung von allergischem Asthma

Eine frühzeitige allergologische Abklärung hilft, die passende Therapieform zu finden und die Allergie langfristig besser zu kontrollieren.
Für unsere Patienten
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Eine Hyposensibilisierung kann Allergien nicht nur symptomatisch lindern, sondern gezielt an der Ursache ansetzen. Entscheidend sind eine genaue Diagnose, die richtige Indikation und ein konsequent geplanter Therapieverlauf. Vereinbaren Sie online einen Termin in der Neoderma Praxis Baden – wir beraten Sie individuell zur spezifischen Immuntherapie und prüfen, ob diese Behandlung für Ihre Allergie geeignet ist.
Zwei lächelnde Ärzte in weißen Kitteln, ein Mann und eine Frau, stehen nebeneinander.
Ihre Behandelnden Fachärzte
Dr. Christos Astrakas
Dr. Iliana Kourtaki
Fachärzte für Dermatologie, FMH
Die Neoderma Praxis steht für moderne Hautmedizin, sorgfältige Vorsorge und natürliche ästhetische Behandlungen. Mit fachlicher Erfahrung, präziser Diagnostik und persönlicher Beratung begleiten wir Sie individuell bei allen Fragen rund um Ihre Hautgesundheit.
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